Bienvenue à l’atelier du film
Von der Bildrecherche zum Storyboard
Beim mehrmaligen Hören der Audioaufnahme, die ich vorab zusammen mit einem Audioskript zugeschickt bekommen habe, entstehen die ersten Ideen für ein Konzept. In diesem Fall geht es um die Vorstellung frankophoner Jugendlicher, die über ihre Lieblingsgerichte, Hobbys und Familienmitglieder erzählen. Also mache ich mich auf die Suche nach passenden Bildern zu den Spezialitäten und Hobbys, über die die Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturkreisen berichten. David aus Französisch-Guyana liebt den Amazonas, während Leila sich gerne auf dem Markt vom Tunis aufhält und Thibault selbstgemachte Pizza aus einem Ofen im eigenen Garten in der Schweiz isst. So ergibt sich aus den gesammelten Bildern ein spannender und bunter Einblick in das Leben der Jugendlichen, den ich in einem Storyboard festhalte.
Dieses Storyboard wird dann von der Redaktion geprüft, die ein kritisches Auge auf die authentische Wiedergabe der Ortschaften und Inhalte wirft. Nachdem die Auswahl der Bilder abgenommen ist, überlege ich mir, auf welche Art und Weise den Schüler:innen die Welt der Jugendlichen, die ja auf der ganzen Erdkugel verteilt leben, nähergebracht werden könnte.
Generell liefert mir die Redaktion je nach Auftrag den Text, die Audioaufnahme und bei animierten Fotoromanen auch einen Fotokatalog des Fotoshootings mit den Jugendlichen sowie anschauliches Zusatzmaterial. Für weitere Bilder, Graphiken oder Einblendungen stelle ich eine Rechteanfrage, denn die Rechte an diesen Materialien müssen erworben werden.
Die Animation des Inhaltes hin zu einem Video
Ist das Konzept und Storyboard einmal erstellt, darf ich mich in der Gestaltung des Videos frei austoben. Mir kommt die Idee, dass die Schüler:innen die Welt der Jugendlichen über ihre Social Media-Profile kennenlernen. Ich erstelle ein Layout für die Oberfläche eines fiktionalen sozialen Netzwerkes, über das sich die Jugendlichen im Video vorstellen. Darin sind Posts von Ihren Hobbys und ihren Vorlieben zu sehen. Über diesen poppt immer wieder ein Herz auf, welches an die Like-Funktion angelehnt ist. Dies macht das Video dynamisch und unterstreicht den Inhalt des Textes. Außerdem überlege ich mir, welche unterstützenden visuellen Informationen ich in das Video einbauen kann, damit die Schüler:innen den Hörtext besser verstehen können.
Wie sieht so eine Visualisierung des Inhalts aus? Zum Beispiel hätte ich als Schülerin gerne gewusst, wo genau Französisch-Guyana in der Welt liegt. Die Redaktion lässt mir auf meine Anfrage die Datei einer farbigen und übersichtlichen Weltkarte zukommen. Diese benutze ich als Hintergrund für das Video. Mit meinem Schnittprogramm zoome ich auf die jeweiligen Länder heran, um diese zu vergrößern. Farblich wird das Land, um das es geht, hervorgehoben und die Stadt mit einer Stecknadel angepinnt. Im Video sind außerhalb des Social Media-Profils auch immer Bilder von der Region und den Wohngegenden zu sehen, sodass am Ende ein visuell lebendiger Steckbrief der Jugendlichen entsteht.Wie sieht so eine Visualisierung des Inhalts aus? Zum Beispiel hätte ich als Schülerin gerne gewusst, wo genau Französisch-Guyana in der Welt liegt. Die Redaktion lässt mir auf meine Anfrage die Datei einer farbigen und übersichtlichen Weltkarte zukommen. Diese benutze ich als Hintergrund für das Video. Mit meinem Schnittprogramm zoome ich auf die jeweiligen Länder heran, um diese zu vergrößern. Farblich wird das Land, um das es geht, hervorgehoben und die Stadt mit einer Stecknadel angepinnt. Im Video sind außerhalb des Social Media-Profils auch immer Bilder von der Region und den Wohngegenden zu sehen, sodass am Ende ein visuell lebendiger Steckbrief der Jugendlichen entsteht.
Die Entstehung eines animierten Fotoromans
Bei den Fotoromanen sieht der Entstehungsprozess ähnlich wie bei der eines Videos aus. Ich bekomme von der Redaktion die Tonaufnahmen und einen Katalog mit Bildern, die zusätzlich zu den entsprechenden nicht-animierten Fotoroman im Schulbuch existieren. Aus diesem Repertoire an Bildern erstelle ich eine animierte Version des Fotoromans aus der Schulbuchlektion. Dieser Fotoroman steht als Video in den Medien zum Schulbuch den Schüler:innen und Lehrkräften zur Verfügung. Durch den Einsatz von Animationseffekten erlangt der Fotoroman aus dem Schulbuch mehr Lebendigkeit und der Kontext der Geschichte wird für die Schüler:innen visuell verdeutlicht.
Das erstellte Video, bzw. der animierte Fotoroman, wird im Anschluss von der Redaktion geprüft, und nach den gewünschten Änderungen abgenommen. Meine Arbeit setzt sich folglich sowohl aus dem Erstellen eines Konzepts, das zum Text passt, als auch aus der konkreten gestalterischen Umsetzung.








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