Redemittel einüben mit digitalen Comics
Als während des Lockdowns in der Einübung der lektionsweise angebotenen Redemittel (Begrüßung, Telefonat etc.) große Schwierigkeiten in der Leistungsüberprüfung entstanden, stieß ich bei der Suche auf Alternativen auf die Möglichkeit, digitale Comics zu gestalten. Dies nutze ich auch weiterhin mit großer Begeisterung.
Bei der Suche nach attraktiven Online-Möglichkeiten trat die Gestaltung eines Comics deutlich hervor. Man kann nicht nur Texte eingeben, sondern – je nach ausgewähltem Programm – auch einen Avatar gestalten, Bewegungen und Hintergründe einfügen, sowie Gefühle ausdrücken; es wird eine große Anzahl an Auswahlmöglichkeiten bereitgestellt. Kostenlos.
Auch jüngere Schüler (Jg. 7, erstes Lernjahr) probieren fleißig Begrüßung und Verabschiedung.
Es beginnt schon damit, dass die Schüler zunächst einen Avatar, eine Kunstfigur, erstellen. So können sie bereits Zugang zu den unterschiedlichen Möglichkeiten des Programmes finden – am Ende steht ein gemeinsames Klassenfoto mit allen Avtaren, einschließlich des Lehrers, welches schon für viele Lacher sorgt.

Learning by doing
Weiter geht es mit einer „lerning by doing“- Einheit: das Auswählen des passenden Hintergrundes sowie der Tages- oder Nachtzeit. Ein Besuch bei den Dinosauriern? Ein Abstecher ins Fernsehstudio? Kein Problem.
Auch der Focus auf die Personen (groß oder klein, im Vorder- oder Hintergrund) stellt die Schüler:innen vor kein Problem. Dann die Gestik und Mimik, dann der Text.
Mit viel Konzentration werden nun die französischen Floskeln für Begrüßung und Verabschiedung eingegeben. Ein weiterer positiver Effekt: die genaue Betrachtung der korrekten Schreibweise.
Der Lehrer kann jederzeit sehen, was die Schüler machen, korrigierend eingreifen und kommentieren.
Ein gut durchdachtes und ansprechend aufbereitetes Programm (zum Beispiel Pixton) führt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Lerninhalt.








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